
BGN-Themenseite
„Migration und Arbeitsschutz“
Sprachliche und kulturelle Vielfalt prägt den Arbeitsalltag vieler Betriebe. Die BGN-Themenseite „Migration und Arbeitsschutz“ zeigt, wie gute Verständigung gelingt und Sicherheit sowie Gesundheit für alle Beschäftigten gestärkt werden können.
Kulturelle und sprachliche Vielfalt wird im Arbeitsschutz häufig als Herausforderung wahrgenommen. Schnell entstehen Fragen: Wie stellen wir sicher, dass alle Beschäftigten Arbeitsanweisungen wirklich verstehen? Oder: Wie gelingt eine Unterweisung, wenn nicht alle dieselbe Sprache sprechen?
Genau hier setzt die Themenseite „Migration und Arbeitsschutz“ der BGN an. Sie zeigt praxisnah, wie Betriebe diese Herausforderungen wirksam meistern können – vom strukturierten Onboarding über den Umgang mit Sprachbarrieren bis hin zu mehrsprachigen Handlungshilfen der BGN. Interessierte entdecken dort hilfreiche Materialien, konkrete Beispiele und wirksame Strategien für eine gelungene Kommunikation im Arbeitsalltag. Zudem wird erläutert, wie sich Missverständnisse vermeiden lassen und wie die Sicherheit für alle Beschäftigten gestärkt werden kann. Die Inhalte unterstützen Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Teams gleichermaßen.
Mehrwert für den Arbeits- und Gesundheitsschutz
Die Integration ausländischer Beschäftigter bietet nicht nur eine Antwort auf den Fachkräftebedarf – sie verwandelt die damit verbundenen Herausforderungen auch in die Chance, den Arbeits- und Gesundheitsschutz so weiterzuentwickeln, dass er der Vielfalt moderner Teams gerecht wird. Gerade weil in vielen Betrieben unterschiedliche Sprachen und kulturelle Hintergründe zusammentreffen, braucht es klare Kommunikation, verständliche Maßnahmen und eine Führung, die Integration als strategische Aufgabe versteht. Ein vielfaltsgerechter Arbeitsschutz stärkt Sicherheit und Gesundheit für alle und fördert eine wertschätzende Unternehmenskultur, die Bindung schafft und wirtschaftliche Verluste durch Abwanderung verhindert. Denn eine Abwanderung würde bedeuten, dass die bisherigen Investitionen in die Rekrutierung und Einarbeitung umsonst gewesen wären.


